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Dr. Marc Gafni, Weltphilosoph und Co-Präsident, Center for World Philosophy and Religion, über Kerstin

  • 22. Feb.
  • 3 Min. Lesezeit

Es ist mir eine Ehre und Freude, ein paar Worte über Kerstin Zohar** zu schreiben. Ich kenne Kerstin seit 2011, sie hat mir mir studiert, und ich habe mit ihr in vielen verschiedenen Bereichen zusammengearbeitet. Ich habe Kerstin in verschiedenen Kontexten erlebt: als Lehrerin, in der Leitung von Gruppen und Organisationen, in kreativen Projekten, in intellektuellen Studien, in der Recherche und beim Schreiben sowie in tiefgründiger, ernsthafter spiritueller und psychologischer Arbeit.


Das sind viele Kontexte und viele Jahre. In allen davon gab es mehrere Eigenschaften, die immer die einzigartige Schönheit, Tiefe und Güte von Kerstins Präsenz und Mitwirkung geprägt haben.


Die erste war immer eine radikale Integrität, ein Bekenntnis zur Tiefe, zum Blick hinter die Oberfläche des Scheins, zum Finden ihres Weges zu den ersten Ursachen, zu den weniger offensichtlichen Triebkräften und strukturellen Faktoren, die sich oft im Hintergrund abspielen.


Ihr zweites Commitment, das diese Integrität stets geprägt hat, war eine Haltung der Neugier und Liebe. Kerstin wollte immer mehr wissen, mehr verstehen, mehr sein und mehr lieben.


Die dritte Haltung, die Kerstins Integrität, Neugier und Liebe begründet, ist ihre radikal tiefgründige Präsenz und ihr unermüdliches Engagement.


Einfach gesagt: Kerstin ist committed - nicht nur dafür, immer tiefer zu erwachen (wake up), sondern auch dafür, stets mehr mit ihren einzigartigen Gaben in Erscheinung zu treten (show up).

Sie zeigt sich mit Verbindlichkeit. Sie zeigt sich mit Freude. Sie zeigt sich mit Resilienz. Sie zeigt sich mit Kreativität, Tiefe und etwas, das man nur als echte Fähigkeit zum Staunen und Strahlen beschreiben kann.


In jeder Gruppe, in der sie ist, ist Kerstins (sich ständig weiterentwickelnde) Fähigkeit, das Gefüge der Gruppe zusammenzuhalten, einen Raum zu beseelen, den Kontext, in dem sie sich befindet, weiter zu vertiefen, zu lehren, zu führen und eine derjenigen zu sein, die für das Zusammenspiel des Ganzen unverzichtbar sind, eine verlässliche Eigenschaft, die Kerstins Essenz ausmacht.


Kerstin ist eine dieser seltenen Menschen, die beständig und voller Hingabe immer weiter und tiefer wachsen. Und in all den Jahren, in denen ich sie kenne, ist sie immer mehr zu einem authentischen Ausdruck des Wahren, Guten und Schönen geworden.


Dr. Marc Gafni und Kerstin Zohar Tuschik in Portland (Oregon), 2019.
Dr. Marc Gafni und Kerstin Zohar Tuschik in Portland (Oregon), 2019.




** Zohar ist der erste "Dharma Name", den Marc mir (Kerstin) gegeben hat, kurz nachdem ich begonnen hatte mit ihm zu studieren. Er bedeutet Strahlen, Glanz und ist in der Solomon Lineage ein anderes Wort für Eros. Bekannt ist dieser Name auch als Name des wichtigsten Buches der Kabbalah. Für mich ist es der Name, der mich in mein Unique Self hineinzieht. Er schließt meinen ursprünglichen Namen Kerstin ein, aber führt mich in meiner Identität weit darüber hinaus. Er erinnert mich immer wieder daran, wer ich wirklich bin.


Später kam dann noch ein zweiter Name von Marc dazu: Rachel. Es ist der Name einer der Matriarchinnen der Solomon Lineage. Dieser Name hat für mich etwas mit meinem besonderen Verhältnis zum "Void" - dem "Nichts" der kosmischen Bedeutungslosigkeit zu tun. Er erinnert mich daran, dass das Void nicht das letzte Wort hat, dass WERT selbst REAL ist. Und das sogar dann, wenn sich die wirkliche Erfüllung vielleicht nicht innerhalb von einem Leben erreicht werden kann. Rachel war jemand, die immer am Rande der Erfüllung gelebt hat, hingegeben daran, ohne zu ihren Lebzeiten, persönliche Erfüllung zu finden.

 
 
 

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